Bachelor-Studiengänge Mathematik
Die Bergische Universität Wuppertal bietet die Bachelor-Studiengänge Mathematik und Wirtschaftsmathematik an, welche beide überwiegend aus mathematischen Inhalten bestehen. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Studiengänge werden im Folgenden genauer dargelegt.
Warum Mathematik studieren?
Komplexe Strukturen zu beschreiben, zu verstehen, nachweisbar richtige Schlüsse zu ziehen – das ist das Wesen der Mathematik. Smartphones, Computer oder Autos: Mathematik steckt hinter nahezu allem, was uns umgibt. Man braucht sie, um Risikoszenarien darzustellen oder eine Statik zu berechnen. Auch lassen sich viele Prozesse des Wirtschaftslebens nur durch Mathematik erfassen oder abbilden. Modelle für Finanzmärkte oder betriebliche Abläufe oder aber auch die Preisfindung bei Optionen beruhen auf mathematischen Ansätzen. Mathematiker*innen werden wegen ihrer analytischen Fähigkeiten in vielen Branchen geschätzt.
B.Sc. Mathematik vs. B.Sc. Wirtschaftsmathematik
Sowohl das Bachelorstudium der Mathematik als auch der Wirtschaftsmathematik umfasst insgesamt 180 Leistungspunkte (LP), die in 6 Semestern Regelstudienzeit erbracht werden sollen, und bietet eine Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden der Mathematik. Dabei liegt der Fokus darauf, Aussagen zu beweisen und logisch herzuleiten - gerechnet wird im gesamten Studium sehr wenig. Die Grundlagen werden im Mathematikstudium ergänzt durch die Wahl eines Nebenfachs im Umfang von 27 LP, wie Informatik, Philosophie, Physik, Wissenschaftsgeschichte oder Wirtschaftswissenschaften. Im Unterschied dazu werden im Bachelorstudium Wirtschaftsmathematik 33-36 LP im Bereich Wirtschaftswissenschaften erbracht und es muss ein Praktikum absolviert werden. Trotzdem ist das Studium der Wirtschaftsmathematik in erster Linie ein Mathematikstudium mit Schwerpunkt in der angewandten Mathematik und etwas mehr wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten als im Mathematikstudium mit Nebenfach Wirtschaft. Eine detaillierte Auflistung der belegbaren Module und der sich daraus ergebenden Unterschiede zwischen den beiden Studiengängen finden Sie in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Die Inhalte der einzelnen Module werden in den zugehörigen Modulhandbüchern beschrieben. Unterschiede werden auch in den exemplarischen Studienverlaufsplänen vom Bachelor Mathematik und Wirtschaftsmathematik erkenntlich. In einer Abschlussarbeit erfolgt gegen Ende des Studium die Ausarbeitung einer tiefer liegenden Aufgabenstellung die im Mathematikstudium aus der Reinen oder Angewandten Mathematik sein darf, während sie im Wirtschaftsmathematikstudium einen wirtschaftsmathematischen Schwerpunkt haben muss.
Und nach dem Bachelor?
In der Regel folgt auf ein erfolgreiches Bachelorstudium in der Mathematik anschließend ein Masterstudium Mathematik, Technomathematik oder Wirtschaftsmathematik. Welcher Master im Anschluss belegt werden kann, hängt von den gewählten Modulen und dem Nebenfach im Bachelor ab. Besonders einfach ist der Wechsel, wenn für den Master Technomathematik schon ein technisches Nebenfach im Bachelor belegt wurde und für den Master Wirtschaftsmathematik im Bachelor bereits wirtschaftswissenschaftliche Vorlesungen gehört wurden. Andernfalls dürfen Sie den jeweiligen Master unter Auflagen studieren, das heißt die entsprechenden Vorlesungen müssen nachgeholt werden. Wenn Sie beispielsweise den Bachelor in Wirtschaftsmathematik abgeschlossen haben und den Master in Mathematik absolvieren möchten, müssen Sie typischerweise Analysis 3 und ggf. zusätzlich noch ein Einführung oder Weiterführung nachholen. Denn diese Vorlesungen sind im Bachelor Mathematik verpflichtend und im Bachelor Wirtschaftsmathematik nur optional. Um einen reibungsfreien Übergang vom Bachelor zum Master zu erzielen, können Sie sich gerne zur Studienverlaufsplanung an die Fachstudienberatung wenden. Nach allen drei erwähnten Masterstudiengängen besteht weiter die Möglichkeit zur Promotion.
Weitere Informationen zum Bachelorstudium Mathematik und zum Bachelorstudium Wirtschaftsmathematik finden Sie auf den Webseiten der Zentralen Studienberatung.
FAQ
Warum Mathematik?
Komplexe Strukturen zu beschreiben, zu verstehen, nachweisbar richtige Schlüsse zu ziehen – das ist das Wesen der Mathematik. Smartphones, Computer oder Autos: Mathematik steckt hinter nahezu allem, was uns umgibt. Man braucht sie, um Risikoszenarien darzustellen oder eine Statik zu berechnen. Wegen ihrer analytischen Fähigkeiten sind Mathematiker*innen sehr gefragt u.a. bei Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen, IT-Dienstleistern oder Kommunikationsunternehmen.
Warum Bergische Universität Wuppertal?
An der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) wird viel getan, um Studierenden den schwierigen Übergang von Schule in das Studium zu erleichtern. So wurde das Mathe-Zentrum (MatZe) gegründet. MatZe macht es sich zur Aufgabe, diverse Angebote in verschiedenen Formaten wie Mathewerkstätten, Zusatzkursen, Onlinediensten und Vorkursen zu schaffen, die den Studienstart erleichtern. Darüberhinaus bietet die BUW eine vollwertigen Einstieg zum Sommersemester an, das heißt es gibt keine Nachteile beim Einstieg zum Sommersemester, was nur wenige andere Universitäten bieten.
Der Sprung von der Schule zum Studium ist insbesondere in der Mathematik recht groß. Vorlesungen beispielsweise unterscheiden sich ein wenig von dem Unterricht, den Sie bereits kennen. Der Fokus einer Vorlesung liegt auf der Vermittlung neuen Stoffes. Das Vertiefen und Üben dieses Stoffes findet in separaten Veranstaltungen, den sogenannten Tutorien oder Übungen, statt. Um Ihnen einen Einblick in eine Vorlesung zu geben, haben wir Ihnen die erste und zweite Vorlesung der "Grundlagen der Mathematik" aus vorangegangenen Semestern zur Verfügung gestellt.
Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit durch ein Schnupperstudium einzelne Veranstaltungen vorab zu besuchen und so einen Eindruck vom Studieren bekommen.
Die Jobaussichten im Anschluss eines Studiums sind für Absolventen der Fächer Mathematik, Wirtschaftsmathematik und Informatik im Allgemeinen sehr gut. Weitere Informationen finden Sie hier.
Für die Lebensplanung vieler junger Menschen wird es immer wichtiger, das Studium auch im Sommersemester beginnen zu können. Das Fach Mathematik in Wuppertal hat darauf reagiert und bietet zusätzlich zum "klassischen" Studienanfang zum Wintersemester auch einen vollwertigen Sommereinstieg an. Das bedeutet:
- Die Veranstaltung “Grundlagen der Mathematik” des ersten Studienjahres werden im Sommer- wie im Wintersemester angeboten. Die Veranstaltungsreihen zur Analysis bzw. Linearen Algebra beginnen im Winter- bzw. Sommersemester. Es ist sowohl möglich erst Analysis 1 und im folgendem Semester Lineare Algebra 1 oder auch die Veranstaltungen in umgekehrter Reihenfolge zuhören - beides ist gleichwertig.
- Die Veranstaltungen der Nebenfächer Informatik, Physik und Wirtschaftswissenschaften sind im Sommer- oder Wintersemester belegbar.
- Optimale Studienpläne auch für Sommereinsteiger. Mögliche Studienverlaufspläne auch für den Einstieg im Sommersemester finden Sie für den B.Sc. Mathematik hier und für den B.Sc. Wirtschaftsmathematik hier.
- Übergang ins Studium ohne Zeitverzögerung oder Zeitverluste.
- Inhaltliche und organisatorische Unterstützung des Sommereinstiegs. An vielen Orten wird ein Sommereinstieg zwar formal zugelassen, ohne dass jedoch geeignete Lehrveranstaltungen angeboten werden. In Wuppertal ist ein vollwertiger Sommereinstieg geschaffen worden.
B.Sc. Mathematik und B.Sc. Wirtschaftsmathematik sind NC-freie Studiengänge. Alle Informationen zur Einschreibung finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.
Wenn Sie mit sich mit einem ausländischen Bildungsnachweis in den B.Sc. Mathematik oder B.Sc. Wirtschaftsmathematik einschreiben wollen, folgen Sie bitte der Anleitung auf dieser Seite. Dort finden Sie auch Informationen zu den notwendigen Sprachkenntnissen.
Prüfungsleistungen, die Sie in einer vorhergehenden Prüfungsordnung oder in einem anderen Studiengang erworben haben, können ggf. angerechnet werden, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden.
Die Anrechnung nimmt der Prüfungsausschuss Mathematik / Wirtschaftsmathematik / Technomathematik vor.
Füllen Sie den Antrag für in Deutschland erworbene Leistungen für den B.Sc. Mathematik bzw. B.Sc. Wirtschaftsmathematik oder den Antrag für im Ausland erworbene Leistungen für den B.Sc. Mathematik aus und reichen Sie diesen zusammen mit den entsprechenden Anlagen bei dem/der zuständigen Sachbearbeiter*in (s. rechter Kasten) im Zentralen Prüfungsamt oder direkt beim Prüfungsausschussvorsitzenden (Mail) ein.
Über die erfolgte Anrechnung oder Nicht- Anrechnung werden Sie schriftlich informiert.
Bei weiteren Fragen bezüglich Prüfungen, der Thesis oder dem Zeugnis schauen Sie bitte auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes zum B.Sc. Mathematik und zum B.Sc. Wirtschaftsmathematik.
Grundlage der verschiedenen Studiengänge, die in unserer Fachgruppe studiert werden können, sind die entsprechenden Studien- und Prüfungsordnungen. Diese regeln, was gehört werden muss. Die genaueren Inhalte und die Prüfungsform der einzelnen Module werden im Modulhandbuch beschrieben.
Wichtig ist, dass die Inhalte des Studiums - so weit möglich - nach eigenen Interessen gewählt werden, wobei natürlich die erforderlichen Leistungsnachweise erworben werden müssen.
Sinnvoll und interessant ist es, sich auch mit der Geschichte der Mathematik und mit dem Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überhaupt zu beschäftigen und in benachbarte Gebiete, wie z.B. Physik und Philosophie, reinzuhören.
Zur Planung eines Auslandsemesters kontaktieren Sie bitte frühzeitig Prof. M. Ehrhardt. Die Auswahl der passenden Lehrveranstaltungen und die damit nötigen Abklärungen können einige Zeit in Anspruch nehmen. Erst nach Abschluss des Learning Agreements können Sie Ihr Auslandsemester antreten. Nach der Rückkehr erfolgt die endgültige Beurteilung und Anrechnung durch den Prüfungsausschuss. Das ganze Verfahren ist in diesem Prozessablauf beschrieben. Weitere nicht fachspezifische Informationen finden Sie auf dieser Webseite.
Weiterführende Informationen zum externen Praktikum finden Sie auf folgender Webseite der Arbeitsgruppe Numerische Mathematik:
http://acm.uni-wuppertal.de/de/studium-lehre/pruefungen-und-praktika/.
Lesen Sie auch die Beschreibung der verschiedenen Praktika im Modulhandbuch. Beachten Sie, dass Sie im Bachelor Wirtschaftsmathematik bei einem externen Praktikum ohne programmiertechnische Umsetzung von Methoden der Wirtschaftsmathematik zusätzlich ein entsprechendes Programmierpraktikum "Praktikum zur Angewandten Mathematik" an der Uni belegen müssen.
Ansprechperson bei weiteren Fragen ist der Modulverantwortliche für das Modul "Praktika Wirtschaftsmathematik" (S.WMPrak), Prof. Dr. M. Günther.
Informationen finden sich auf der Seite Masterstudium Mathematik: Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren.
Die Einstufung in ein Fachsemester ist nur notwendig, wenn Sie während des Studiums den Studiengang oder die Universität gewechselt haben und vorher erbrachte Leistungen in Ihrem aktuellen Studiengang angerechnet haben. Für die Einstufung wenden Sie sich an den zuständigen Prüfungsausschuss (Mail) und schauen Sie auf die Seiten vom Zentralen Prüfungsamt zu dem B.Sc. Wirtschaftsmathematik bzw. B.Sc. Mathematik.
Es wird dringend empfohlen or dem Studienbeginn eines mathematischen Bachelor-Studiengangs einen Vorkurs zu besuchen. Die Vorkurse finden in Präsenz vor Beginn des Semesters statt, also bevor Sie an der Uni eingeschrieben sind. Damit Sie dennoch schon auf die Plattform Moodle zugreifen können, auf der wichtige Informationen und Dateien geteilt werden, müssen Sie sich vorab für einen temporären Account auf dieser Seite registrieren.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich mit dem Online Mathematik Brückenkurs (OMB+) auf das Studium vorzubereiten und Wissenslücken zu schließen. OMB+ erlaubt eine gute Vorbereitung auf die Mathematikanforderungen im ersten Studiensemester aller Studiengänge mit mathematischen Pflichtkursen. Sie können arbeiten wann und wo Sie wollen und benötigen dafür nur einen Internetanschluss und Standardbrowser. Sie können in virtuellen Tutorien mit anderen Studierenden gemeinsam lernen, unterstützt von den OMB-TutorInnen über Telefon, E-Mail und Skype. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.
Darüberhinaus sollten Sie die Seiten der Fachschaft verfolgen, da dort viele Informationen zur Orientierungswoche für Erstsemester-Studierende stehen. In dieser ersten Woche im Wintersemester organisieren die Studierenden der Fachschaft viele Veranstaltungen, bei denen sie die Universität und die Stadt (insbesondere die Kneipen) zeigen und wichtige Tipps zum Studium geben. Die Teilnahme an der Orientierungswoche ist eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen Studierenden zu vernetzen. Dies ist sehr wichtig für das folgende Studium, da sich Teamarbeit, das gemeinsame Bearbeiten von Übungszetteln und das sich gegenseitige Erklären von Inhalten sehr positiv auf den Studienerfolg auswirken.
Fachstudienberatung
Die Fachstudienberatungen helfen bei spezifischen Fragen zu den einzelnen Studiengängen. Sie beraten Sie gerne zu Ihrer individuellen Situation und können eine Einschätzung abgeben, ob ein Studiengang für Sie geeignet ist. Insbesondere können Fragen zum Aufbau des Studium, zur Schwerpunktsetzung und dem Studienverlauf beantwortet werden. Des Weiteren kann bei der Erstellung eines individuellen Studienverlaufplans geholfen werden, damit alle Anforderungen aus der Prüfungsordnung bedacht werden. Prüfen Sie bitte erst, ob Ihre Frage in den FAQ's oben beantwortet werden.
Fachstudienberatung B.Sc. Mathematik
Raum: G.15.15
Sprechzeiten: Nach Vereinbarung
Tel.: 0202 439-2674
Fachstudienberatung B.Sc. Wirtschaftsmathematik
Muriel Berno und Julia Sudhoff Santos
Raum: D.13.13 / D.13.02
Sprechzeiten: Nach Vereinbarung
Tel.: 0202 439 -5248 (Berno) / -3917 (Sudhoff Santos)